Trainingspläne

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Die Draußen-Bewegung

Adventschallenge 2

Donnerstag, 31 Dezember, 2020 - 14:45

was war bei meiner Adventschallenge die neue Herausforderung?

Natürlich bin ich als ehemals erfahrene Leistungssportlerin nicht so naiv Trainingsreize und Intensitäten zu übertreiben. Aber ja, diese Challenge forderte eine doppeltes Laufpensum über 23 Tage hinweg. Das war neu und machte mir auch etwas Angst und Sorge. Aber der Kopf, die mentale Arbeit war das Wichtigste!

Meine Strategie war folgende: Ich schrieb mir in Gedanke die Punkte auf die mir helfen sollten, mich durch diese harten 23 Tage zu führen.

  • Was durfte nicht eintreten:
    • ...die Familie sollte unter dem Dauertraining nicht leiden. Ich verschob daher die langen Läufe auf die freien Tage.
    • ...körperliche Beschwerden an Gelenken und Sehnen. Die Badewanne war meine 2. Beste Freundin und ich habe mich viel mobilisiert. Ich habe die Läufe wahlweise von früh morgends auf spät abends des nächsten Tages verschoben. So hatte ich auch schon mal 36 h Laufpause ;-)
  • Worauf galt es zu achten:
    • ...ich musste fit beim Job sein und bleiben. Da ich als Selbstständige mir die Tage gut einteilen kann habe ich mir kurze Läufe auf arbeitsreichen Tage gelegt.
    • ...mich darauf einstellen, dass ich viel nachts laufen muss und entsprechend mich gedanklich darauf einstellen.
    • ...mich gut und ausreichend zu ernähren. Ich habe zweitweisse nur noch "gefressen" und der Kühlschrank musst gut gefüllt werden.
    • ...es durfte keine mentale Müdigkeit eintreten: Ich bin fast ausschließlich neue Wege und Trails gelaufen und oft mit Musik dabei.
    • ...ich habe eine kleine Gruppe von Trainern eingeweiht, die davon wussten. Es gab also kein zurück mehr!

Natürlich gab es bei mir gerade am Anfang viele mentale Schwierigkeiten. Ich musste irgendwie den Wettkampfmotor anwerfen. Mein Körper hat sich ordentlich gewehrt am Anfang. Meine eingeweihte Gruppe rund um mein Trainerteam hat mein "Geheule" in der ersten Woche ignoriert. Danke dafür!

Ein gewisse Ausstattung braucht man als LäuferIn für solche Herausforderungen. Schliesslich verbrauchte ich sehr viel Energie und war ja oft spät oder früh morgends unterwegs. Deshalb gibt es hier noch einen Blog dazu.